Exemplarisch wird die aktuelle Situation, der Stand der Technik in der Schwingungsüberwachung und die Schadensfrüherkennung an gleitgelagerten Turbomaschinen erläutert. Mit Hilfe von typischen Schwingungsbildern und Erfahrungsmustern kann ein Fehler erkannt werden, obwohl die jeweiligen Schwingungsamplituden keine hohen Werte zeigen.

Am Beispiel wird die frühzeitige Erkennung eines Schaufelanrisses an einem Saugzug und die Erkennung von Strömungsinstabilitäten an Verdichtern, wie Rotating Stall, Pumpen usw. beschrieben.

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Am Beispiel einer erfolgreichen Revision wird gezeigt, wie wertvoll bei der Vorbereitung einer Revisionsmaßnahme die genaue Analyse aller vorhandenen Daten und der Hinweise von Expertensystemen sind.

Das Schwingungsverhalten der Maschine wies über Jahre massive Auffälligkeiten auf, die mit dem Schwingungsdiagnosegerät über lange Jahre dokumentiert und analysiert wurden. Durch Nutzung der Erkenntnisse konnte die Revisionsmaßnahme von den beteiligten Firmen geplant und effektiv durchgeführt werden.

Dieser Vortrag entstand als gemeinsame Veröffentlichung der Firmen EON AS, RWE Power und Siempelkamp NIS.

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Dieser Beitrag fasst die Bedeutung der Gleitlager als wichtiges Element moderner Turbinen und die typischen Schäden zusammen. Mit Hilfe des Diagnosesystems STUDIS-SE können Gleitlagerschäden frühzeitig erkannt und bewertet werden.

In diesem Zusammenhang wird die SCORBIT-Methode eingeführt, die eine Darstellung der aktuellen Wellenlage in Kombination mit dem Schwingungsorbit darstellt. Das System kann weiterhin das entsprechende Lagerspiel berücksichtigen und so eine Art Verschleißmaß für ein Gleitlager einer Turbomaschine liefern.

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Schaufelschwingungen an Dampfturbinen können Materialermüdung hervorrufen, die katastrophale Schäden nach sich ziehen können. Der Fachbeitrag beschreibt den aktuellen Stand, wie Schaufelschwingungen an Turbinen und Ventilatoren, Saugzügen und Frischlüftern erkannt und bewertet werden können.

Anhand von Fallbeispielen werden die Messysteme Tip- Timing ISSm und BLAVIM verglichen.

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An einer elektrisch betriebenen Speisewasserpumpe lagen bei bestimmten Betriebszuständen deutlich erhöhte Schwingungen vor. Das vorliegende Schwingungsniveau überstieg zeitweise die internen Alarmgrenzen, sodass der Betreiber der Anlage gezwungen war, Abhilfemaßnahmen zu ergreifen oder dauerhaft Leistungseinbußen zu akzeptieren.

Aufgrund dessen das die Anlage noch in der Gewährleistungszeit war, wurden die einzelnen Lieferanten der Turbospeisewasserpumpe kontaktiert und die Siempelkamp NIS aufgerufen, den Standort bei schwingungsdiagnostischen Fragen zu unterstützen.

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